Unsere Geschichte

Morning Tears hatte seine Anfänge in 1998, als Koen Sevenants in Xi'an (China) arbeitete und jeden Tag auf dem Heimweg von der Arbeit eine Gruppe Kinder auf der Straße traf. In Gesprächen mit ihnen fand er heraus, dass sie alle in Einrichtungen für Kinder von inhaftierten Eltern wohnten. Diese „Heime" wurden erstmals von vier chinesischen Richtern gegründet, die erkannten, dass, wenn die Eltern zu langen Haftstrafen verurteilt werden, die Kinder oft zurückgelassen werden und in Gefahr sind, alles zu verlieren. Koen Sevenants begann, zusätzlich zu seinem Vollzeit-Job, ihnen auf freiwilliger Basis zu helfen. Als den Richtern die Mittel ausgingen, empfand er es als moralische Verpflichtung, den Kindern weiterhin zu helfen, und gründete dafür Morning Tears.

Während der letzten 15 Jahre wuchs Morning Tears allmählich zu einer Capacity Building Organisation mit umfangreicher Erfahrung aus erster Hand in der Arbeit mit gefährdeten Kindern. Unsere Mission gilt weltweit und wir sind in einer stetig wachsenden Zahl von Ländern tätig. Wann immer es möglich ist, arbeitet Morning Tears mit einem Kind von dem Augenblick an, in dem ein Elternteil inhaftiert wird bis nach der Entlassung (wenn möglich und angebracht). Wir arbeiten auf allen Ebenen, angefangen von einem einzelnen Kind in einem unserer Modellprojekte bis zum Engagement in internationalen Politik-gestaltenden Foren wie den Vereinten Nationen.